Macrargus rufus: Unterschied zwischen den Versionen

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==Merkmale==
==Merkmale==
'''Körperlänge''': Weibchen und Männchen erreichen 3 bis 4,5 mm <ref name="spimi">{{Lit uniBern}}</ref>.
'''Körperlänge''': Weibchen erreichen 3,5&ndash;4,5 mm, Männchen 3,25 bis 3,5 mm<ref name='Wiehle 1956'>{{Lit Wiehle 1956 Spinnentiere oder Arachnoidea Familie Linyphiidae-Baldachinspinnen}}</ref>.


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'''Prosoma''' gelborange- bis rotbraun, Beine etwas heller. Chelizeren kräftig. '''Opisthosoma''' dunkel graubraun bis schwarz glänzend.
===Weibchen===
'''Epigyne''' stark vorgewölbt. '''Vulva''' mit eingefaltetem Scapus, der beim Präparat sich leicht ausfaltet.<ref name='Wiehle 1956'/>


===Weibchen===
===Weibchen===
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===Männchen===
===Männchen===
'''Chelizeren''' mit deutlichen Stridulationsrillen.
'''Pedipalpus''': Patella zweimal so lang wie breit, Tibia länger als die Patella, größte Dicke am Ende des zweiten Drittels. Endast des Paraeymbiunis besonders kompliziert ausgebildet, vom Querast ein nach hinten gerichteter Fortsatz. Am Bulbus eine lange laterale Apophyse, durchscheinend, an der Spitze mit Zähnchen besetzt.<ref name='Wiehle 1956'/> '''Chelizeren''' mit deutlichen Stridulationsrillen.  
 
==Reifezeit==
Frühjahr <ref name="spimi"/>. Entgegen dieser Angabe wurde ein reifes Weibchen der Art aber auch im Herbst und ein anderes im Winter (Januar) gefunden.


==Lebensraum==
==Lebensraum==
In Laub und Moos nicht zu feuchter Laubwälder <ref name="spimi"/>; wird aber auch in Nadelwäldern gefunden.{{Zitat}}
Häufige Art in Laub und Moos nicht zu feuchter Laubwälder<ref>{{Lit Nentwig et al Spinnen Europas|2.2015}}</ref>; wird aber auch in Nadelwäldern gefunden.{{Zitat}} Gehört zu unseren häufigeren Linyphiiden und ist weit verbreitet, kommt sowohl in der Ebene als auch in den Mittel­ gebirgen vor. Man findet ihn im Laub und Moos der Laubwälder.<ref name='Wiehle 1956'/>


==Verbreitung==
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===Weitere Links===
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==Quellen==
==Quellen==

Version vom 1. Februar 2015, 11:51 Uhr

Macrargus rufus (Wider, 1834)
Gewöhnlicher Streuweber
Rufus Koetsch 08-10 03.jpg
Weibchen
Systematik
Ordnung: Araneae (Webspinnen)
Familie: Linyphiidae (Zwerg-/Baldachinspinnen)
Gattung: Macrargus (Streuweber)
Reifezeit (Harvey 2014)
Monat:123456789101112
Verbreitung in Europa[Quellen]
    etabliert,    nicht etabliert,    nicht betrachtet
Weitere Informationen
LSID WSC: urn:lsid:nmbe.ch:spidersp:011490
Gefährdung nach Roter Liste
RegionBSLTKTRFRRL
[AT] Kärnten NT
[CZ] Tschechien ES
[CZ] Oberschlesien *
[D] Deutschlandsh===*
[D] Berlinh===*
[D] Brandenburg *
[D] Baden-Württembergsh *
[D] Mecklenburg-Vorp.mh== *
[D] Niedersachsen *
[D] Niedersachsen (H) *
[D] Niedersachsen (T) *
[D] Nordrhein-Westfalensh===*
[D] Schleswig-Holsteinsh===*
[NO] Norwegen LC
[PL] Bielitz-Biala *
[PL] Kattowitz *
[PL] Opole *
[PL] Oberschlesien *
[PL] Tschenstochau ?
Synonyme und weitere Kombinationen
  • Bathyphantes ohlerti
  • Bathyphantes rufus
  • Erigone rufa

Merkmale

Körperlänge: Weibchen erreichen 3,5–4,5 mm, Männchen 3,25 bis 3,5 mm (Wiehle 1956).

Prosoma hell rotbraun, feinnarbig, Radiärstreifer schwach angedeutet, meist hellerer Sattelfleck. Gegenseitige Entfernung der HMA etwa gleich ihrem Durchmesser, weiter von den HSA entfernt. VMA kleiner und enger beieinanderstehend. Clypeus fast senkrecht. Chelizeren und Beine von der Farbe des Prosoma. Chelizeren kräftig, etwas vorgewölbt. Die beiden letzten Glieder des Pedipalpuss dunkler. Beine lang und kräftig, die Borsten länger als der Durchmesser des Gliedes. Becherhaar auf Metatarsus Ⅰ: 0,40. Sternum rotbraun, schwarz übertönt, Rand dunkler. (Wiehle 1956) Wiehleformel: 2-2-2-2 (Roberts 1993). Opisthosoma graubraun bis schwarz, Unterseite dunkler (Wiehle 1956).

Weibchen

Epigyne stark vorgewölbt. Vulva mit eingefaltetem Scapus, der beim Präparat sich leicht ausfaltet. (Wiehle 1956)

Weibchen

13-04-19 Macrargus rufus FEM Chelizeren hinten.jpg Chelizeren am vorderen Falzrand 5 große Zähne, am hinteren 3 kleine gruppiert und zwei etwas größere einzeln.
Rufus Koetsch 08-10 06-Epig-section.jpg Die Epigyne besteht aus einer Zunge, die fast senkrecht zum Opisthosoma entspringt und sich in einem Bogen wieder zum Opisthosoma hin wölbt. Am Ende steht unter der Zunge ein kleiner halb runder Fortsatz hervor. Rechts und links wird sie von zwei „Hörnern“ flankiert.
13-04-19 Macrargus rufus FEM Augen frontal-section.jpg Augen (frontal):Vordere Augenreihe schwach rekurv, hintere deutlich prokurv.

Männchen

Pedipalpus: Patella zweimal so lang wie breit, Tibia länger als die Patella, größte Dicke am Ende des zweiten Drittels. Endast des Paraeymbiunis besonders kompliziert ausgebildet, vom Querast ein nach hinten gerichteter Fortsatz. Am Bulbus eine lange laterale Apophyse, durchscheinend, an der Spitze mit Zähnchen besetzt. (Wiehle 1956) Chelizeren mit deutlichen Stridulationsrillen.

Lebensraum

Häufige Art in Laub und Moos nicht zu feuchter Laubwälder (Nentwig et al. 2015); wird aber auch in Nadelwäldern gefunden.[Literaturzitat fehlt] Gehört zu unseren häufigeren Linyphiiden und ist weit verbreitet, kommt sowohl in der Ebene als auch in den Mittel­ gebirgen vor. Man findet ihn im Laub und Moos der Laubwälder. (Wiehle 1956)

Verbreitung

Paläarktisch (Platnick 2013).

In Deutschland weit verbreitet (Arachnologische Gesellschaft 2020).

Bilder

Weblinks

Nachweis- und Verbreitungskarten

Weitere Links

Quellen

Quellen der Nachweise