Maso gallicus: Unterschied zwischen den Versionen

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'''Körperlänge''': Weibchen erreichen 1,6 bis 2,2 mm, Männchen 1,4 bis 1,8 mm<ref name='unibern 8.2014'>{{Lit Nentwig et al Spinnen Europas|8.2014}}</ref>.
'''Körperlänge''': Weibchen erreichen 1,6 bis 2,2 mm, Männchen 1,4 bis 1,8 mm<ref name='unibern 8.2014'>{{Lit Nentwig et al Spinnen Europas|8.2014}}</ref>.


'''Prosoma''' gelbbraun. Femur I-II distal mit 3 großen Stacheln. '''Opisthosoma''' graubraun.<ref name='unibern 8.2014'/> '''Augen''': {{begriff|HMA|hintere Mittelaugen}} um etwas mehr als ihren Durchmesser voneinander entfernt, weiter von den {{begriff|HSA|hintere Seitenaugen}}. Reihe der hinteren Augen gerade. {{begriff|VMA|vordere Mittelaugen}} kleiner als die HMA enger gestellt. VMA stehen etwas tiefer als die {{begriff|VSA|vordere Seitenaugen}}.<ref name='wiehle 47'>{{Lit Wiehle 1960 Tierwelt Deutschlands 47. Teil}}</ref>
'''Prosoma''' gelbbraun mit schwärzlicher Tönung, meist ein dunkler Sattelfleck, dunkler Rand und Radiärstreifen. '''Sternum''' gelbbraun, schwärzlich übertönt, leicht gewölbt, mit vereinzelt stehenden Härchen, Rand deutlich schmal dunkler. '''Chelizeren''' robust, etwa doppelt so lang wie der Clypeus, mit Schrillleisten an den Außenseiten. Vorderer Klauenfurchenrand mit vier wohlausgebildeten Zähnen, der distale senkrecht nach unten zeigend. Clypeus nicht ganz so hoch wie die Augenregion, unter den Augen leicht eingebuchtet, dann nach vorn und unten gerichtet, schwärzlich getönt. '''Augen''': {{begriff|HMA|hintere Mittelaugen}} um etwas mehr als ihren Durchmesser voneinander entfernt, weiter von den {{begriff|HSA|hintere Seitenaugen}}. Reihe der hinteren Augen gerade. {{begriff|VMA|vordere Mittelaugen}} kleiner als die HMA enger gestellt. VMA stehen etwas tiefer als die {{begriff|VSA|vordere Seitenaugen}}.<ref name='wiehle 47'>{{Lit Wiehle 1960 Tierwelt Deutschlands 47. Teil}}</ref>
 
Robuste '''Beine''':  hell gelbbraun (heller als Prosoma und Opisthosoma). Tarsus halb so lang wie der Metatarsus. Alle Tibien in der proximalen Hälfte mit einer Borste, so lang wie die Patellaborste. Femur I und II distal an der Außen- und Innenseite mit einem Stachel, der so lang wie die Stacheln der Tibia ist (Femur I-II distal mit 3 großen Stacheln<ref name='unibern 8.2014'/>)<ref name='wiehle 47'/>.
 
'''Opisthosoma''' graubraun.<ref name='unibern 8.2014'/>


===Weibchen===
===Weibchen===

Version vom 14. September 2014, 14:02 Uhr

Maso gallicus Simon, 1894
Feder-Zwergstachelbein
Maso gallicus Goitzsche 8-2014 f dorsal.jpg
Weibchen
Systematik
Ordnung: Araneae (Webspinnen)
Familie: Linyphiidae (Zwerg-/Baldachinspinnen)
Gattung: Maso (Zwergstachelbeine)
Reifezeit (Spinnen-Wiki 2014)
Monat:123456789101112
Verbreitung in Europa[Quellen]
    etabliert,    nicht etabliert,    nicht betrachtet
Weitere Informationen
LSID WSC: urn:lsid:nmbe.ch:spidersp:011530
Gefährdung nach Roter Liste
RegionBSLTKTRFRRL
[CZ] Tschechien CR
[D] Deutschlandss<?=2
[D] Brandenburg 0
[D] Baden-Württembergss D
[D] Nordrhein-Westfalenss===*
[D] Schleswig-Holstein????D
[D] Sachsen-Anhalt 2
[SK] Slowakei DD

Merkmale

Körperlänge: Weibchen erreichen 1,6 bis 2,2 mm, Männchen 1,4 bis 1,8 mm (Nentwig et al. 2014).

Prosoma gelbbraun mit schwärzlicher Tönung, meist ein dunkler Sattelfleck, dunkler Rand und Radiärstreifen. Sternum gelbbraun, schwärzlich übertönt, leicht gewölbt, mit vereinzelt stehenden Härchen, Rand deutlich schmal dunkler. Chelizeren robust, etwa doppelt so lang wie der Clypeus, mit Schrillleisten an den Außenseiten. Vorderer Klauenfurchenrand mit vier wohlausgebildeten Zähnen, der distale senkrecht nach unten zeigend. Clypeus nicht ganz so hoch wie die Augenregion, unter den Augen leicht eingebuchtet, dann nach vorn und unten gerichtet, schwärzlich getönt. Augen: HMA um etwas mehr als ihren Durchmesser voneinander entfernt, weiter von den HSA. Reihe der hinteren Augen gerade. VMA kleiner als die HMA enger gestellt. VMA stehen etwas tiefer als die VSA. (Wiehle 1960)

Robuste Beine: hell gelbbraun (heller als Prosoma und Opisthosoma). Tarsus halb so lang wie der Metatarsus. Alle Tibien in der proximalen Hälfte mit einer Borste, so lang wie die Patellaborste. Femur I und II distal an der Außen- und Innenseite mit einem Stachel, der so lang wie die Stacheln der Tibia ist (Femur I-II distal mit 3 großen Stacheln (Nentwig et al. 2014)) (Wiehle 1960).

Opisthosoma graubraun. (Nentwig et al. 2014)

Weibchen

Maso gallicus 8-2014 Goitzsche f Epigyne.jpg Epigyne mit Scapus. (Nentwig et al. 2014)

Männchen

Pedipalpus: Cymbium mit gezähnten Borsten. (Nentwig et al. 2014)

Wiehleformel: 1-1-1-1 (Stäubli 2013)

Ähnliche Arten

Habitus ähnelt Maso sundevalli. Die Arten sind jedoch genital sicher von einander zu unterscheiden.

Lebensraum

Maso gallicus ist ursprünglich eine Charakterart westeuropäischer und baltischer Küstenlandschaften (Weiss I. et al. 1998). In Mooren und in Wäldern auf niedriger Vegetation (Nentwig et al. 2014) und in Moos (Ponomarev A. B. & N. Y. Polchaninova 2006). Wiehle fand zahlreiche Tiere in Dessau (Sachsen-Anhalt, Deutschland) auf moorigen Wiesen bei Aktivitätsmaximum im Mai/Juni (Wiehle 1960).

Verbreitung

Maso gallicus ist in Europa, und von Algerien bis Aserbaidschan verbreitet. (World Spider Catalog 2020)

Bilder

Weblinks

Nachweis- und Verbreitungskarten

Weitere Links

Quellen

Quellen der Nachweise